Dauerparken nur noch für Anwohner: Grüne wollen zugeparkte Wolfgangssiedlung entlasten

Im Bereich Wolfgangsiedlung, der an den Bahnhof angrenzt, herrscht seit langem das Problem, dass dort Bahnpendler jeden verfügbaren Parkplatz ganztägig belegen. Die Anwohner sehen sich regelrecht zugeparkt. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat die Grüne Fraktion jetzt im Stadtrat einen Antrag eingebracht, der eine Bewirtschaftung der Parkplätze in diesem Bereich mit zeitlicher Begrenzung der Höchstparkdauer auf zwei Stunden fordert. Anlieger sollen einen Ausweis erhalten, der sie berechtigt, gebührenfrei und ohne zeitliche Begrenzung zu parken. Stadtrat Hermann Metzger verweist darauf, dass ein solches Verfahren z.B. in vielen Stadtvierteln Münchens seit Jahren angewandt werde und sich sehr bewährt habe.

Für die Bewohner des betreffenden Bereichs in St. Wolfgang ist auf diese Weise ein leidiges Problem auf einfache Weise zu lösen. In der sicher notwendigen Überwachung sieht Stadtrat Markus Scheuermann kein Problem. Da die Parkplätze, anders als in der Innenstadt, nicht im laufenden Wechsel, sondern ganztägig von den Bahnpendlern belegt seien, seien auch keine laufenden Kontrollen erforderlich. Es genügten stichprobenartige Kontrollgänge im Abstand von Wochen. Für die Bahnpendler sieht die Grüne Fraktion in der Maßnahme keine unzumutbare Härte, weil im Einzugsbereich des Bahnhofs inzwischen eine große Zahl von Parkplätzen verfügbar ist.

 

s. dazu Antrag vom 19.09.2012: „Parken in St. Wolfgang“

Verwandte Artikel