Tumult um Bürgermedaille

Erklärung des Fraktionsvorsitzenden Stefan Gruber:

Statt der Bürgermedaille wird es heuer eine Ehrung der Corona-Held*innen geben. Das ist die Entscheidung, die ich im Ältestenrat schlussendlich mitgetragen habe. Nach all dem Tumult, wären die Geehrten und ihr besonderes Engagement bei einer Verleihung der Bürgermedaille so und so nicht mehr im Mittelpunkt gestanden, doch ganz allein darum muss es doch gehen.

Dass ein Maulwurf die diesjährige Verleihung der Bürgermedaille sabotierte, ist beschämend und die Verärgerung darüber zurecht groß. Doch das unsaubere und dilettantische Spiel der Verwaltungsspitze im Vorfeld, hat das seine zu den Unstimmigkeiten beigetragen, die letztendlich zu der Entscheidung führten, die Verleihung heuer abzusagen. Ohne Absprache mit dem Stadtrat hat „man“ beschlossen, den Fokus bei den zu Ehrenden heuer auf den Bereich Sport zu legen. So wurden wir im zuständigen Gremium vom Sitzungsleiter (Vertretung des Oberbürgermeisters) informiert. Damit wurde nicht nur ein funktionierendes Verfahren, nämlich sich in gegenseitigem Respekt, gemeinsam und mit der nötigen Sensibilität auf die Kandidat*innen für die Bürgermedaille zu einigen, aufgekündigt  –   wie sich herausstellte, war das auch noch eine Entscheidung gänzlich im Alleingang, die nicht einmal mit dem Oberbürgermeister abgestimmt war und dazu führte, dass dieser den Tagesordnungspunkt in der letzten Kultursenatssitzung kurzerhand absetzte. In der Tat ein „Eklat in multipler Hinsicht“.

Die Indiskretion eines Einzelnen ist in aller Schärfe zu kritisieren. Die Person, die hier Interna an die Medien durchgestochen hat, beschädigt nicht nur die politische Kultur in dieser Stadt, sie entwertet eine wichtige Ehrung Landshuter Bürger*Innen für ihr besonderes Engagement. Ein solches Mitglied des Stadtrates ist in der Tat beschämend. Doch es rechtfertigt keineswegs, den Landshuter Stadtrat pauschal zu beleidigen. Sollte OB Putz diese beleidigende Äußerung tatsächlich gemacht haben, dann ist eine Entschuldigung angebracht; ist dem nicht so, dann bedarf es einer öffentlichen Klarstellung. Ich habe dergleichen nicht gehört, konnte aber auch erst verspätet an der Sitzung teilnehmen.

1 Kommentar

  1. Robert Schmitt

    Aus dieser Stellungnahme wird überhaupt nicht klar, was überhaupt passiert ist. Außerdem ist „Internas“ schon in gesprochener Sprache ein Armutszeugnis. Geschrieben aber ist es ein Kardinalbeleg für Ignoranz.

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