Eisstadionsanierung muss an die Gegebenheiten angeglichen werden

Stefan Gruber stv. Fraktionsvorsitzender

Stefan Gruber
stv. Fraktionsvorsitzender

Zur Entscheidung des Sport- und Bausenats am vergangenen Freitag über die Sanierung des Eisstadions, nimmt die Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen wie folgt Stellung:

„Wir alle wollen, dass der Traditionsverein EVL in der DEL 2 bleiben kann oder der Spielbetrieb zumindest in der Oberliga gesichert werden kann. Das steht außer Frage“, so Grünen Stadtrat Stefan Gruber. „Wir müssen aber auch eine Betrachtung der schlechtesten Entwicklung für den EVL zulassen und können uns dieser Realität nicht verschließen“, so Gruber weiter.
Nachdem noch keine Entscheidung der zuständigen Eishockeyverbände vorliegt, fehlt jegliche Planungssicherheit für eine Entscheidung über die Sanierung des Eisstadions.
Die Stadtratsfraktion der Grünen ist unverändert der Meinung, dass im Fall eines Neustarts des Spielbetriebes in der Bezirksliga der Sanierungsaufwand der Eishalle nochmals überdacht werden müsse. „Wir wollen auch weiterhin die Nachwuchsarbeit des EVL unterstützen und den vielen Eishockeymannschaften aus dem Umkreis von Landshut den Eishockeysport ermöglichen“ , betont Gruber. Doch die Sanierung der Eishalle in der beschlossenen Größenordnung von 18 Mio Euro ist aus Sicht der Grünen nur zu rechtfertigen, wenn der Spielbetrieb mindestens in der Oberliga gesichert ist. Sollte in einer niedrigeren Spielklasse begonnen werden müssen, ist eine erneute gutachterliche Betrachtung mit verschiedenen Sanierungsstufen einzuholen.

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