Frühzeitig Vorkehrungen zur Betreuung der Kriegsflüchtlinge treffen

Pressefoto Sigi kleinNoch hat der Stadtrat keine endgültige Entscheidung getroffen, ob auf dem ehemaligen Kasernengelände weitere Übergangsheime für rund 270 Flüchtlinge entstehen werden. Mit der Entscheidung ist voraussichtlich erst Anfang Juni zu rechnen. Dann kann es bis zur Ankunft der ersten Flüchtlinge schnell gehen.  Die Stadtratsfraktion der Grünen drängt deshalb darauf, bereits jetzt alles Erforderliche in die Wege zu leiten, um eine bestmögliche Betreuung und Versorgung der Kriegsflüchtlinge sicher zu stellen. Einen entsprechenden Antrag haben sie nun im Stadtrat eingebracht. „Schließlich besteht kein Zweifel daran, dass die Flüchtlinge sehr bald nach Landshut kommen werden“, sagt Fraktionsvorsitzende Sigi Hagl.

 

Neben einer deutlichen Ausweitung der Sozialbetreuung für die Flüchtlinge, muss gemeinsam mit der Regierung von Niederbayern, den Sozialverbänden und örtlichen Akteuren in der Integrationsarbeit ein entsprechendes Angebot an Alphabetisierungskursen, Integrations- und Deutschkursen bereitgestellt werden bzw. entsprechende Hilfestellung für Flüchtlingskinder zur Integration in Schule und Kindergarten. Ohne zusätzliches ehrenamtliches Engagement wird dies vermutlich nicht zu schaffen sein. Auch hier sollte frühzeitig die Bereitschaft zur Mithilfe aktiviert werden und um breite Solidarität mit den Flüchtlingen geworben werden.

 

Bei den Flüchtlingen handelt es sich überwiegend um Kriegsflüchtlinge, die im Rahmen internationaler humanitärer Hilfsaktionen aufgenommen werden. Gerade Flüchtlinge aus Kriegsregionen sind oft schwer traumatisiert und bedürfen besonderer Betreuung.

 

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