Grüne fordern Haushalt der Solidarität

Als ein Dokument der Hoffnungslosigkeit und Orientierungslosigkeit bezeichnete Grünen-Fraktionsvorsitzende Sigi Hagl den vorgelegten Haushaltsentwurf 2012. Er gebe keine Antworten auf die Aufgaben der Zukunft. Daher lehnte die Stadtratsfraktion den Haushaltsentwurf geschlossen ab.
Hagl kritisierte in ihrer Haushaltsrede, dass diese Stadt alleinig von ihrer Substanz lebe. Um überhaupt einen ausgeglichenen Haushalt zu schaffen, werde die Rücklage massiv abgeschmolzen. Zusätzlich werden notwendige Investitionen in die städtischen Liegenschaften unterlassen und dadurch Vermögen verzehrt.
„Wir brauchen mehr Investitionskraft, um die Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten“, so Hagl. Es fehle jedoch Vielen der Mut, die von den Grünen dafür vorgeschlagene notwendige Anhebung der Grund- und Gewerbesteuer mitzutragen.

Haushaltsrede 2012 der Fraktionsvorsitzenden Sigi Hagl

Was nicht in der Zeitung stand

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