Grüne für Entlastung vom Durchgangsverkehr über Ortsumfahrung im Osten

Im Zuge der allgegenwärtigen Diskussionen um West- oder Osttangenten, sowie dem Bau der B15 neu haben die Grünen einen Antrag im Stadtrat eingebracht, der zu einer echten Entlastung der Bürger vom Durchgangs­verkehr führen kann. Sie fordern die Verlegung der Bundesstraßen B11 und B15 auf eine gemeinsame, 2-spurige Ostumfahrung in der Bauträgerschaft des Bundes. Die Stadt solle auf entsprechende Änderungen des Bundesverkehrswegeplans hinwirken.

Die bisherigen Tangenten sind als Ortsumgehung weder geplant noch geeignet und führen lediglich zu einer Verlagerung des innerörtlichen Verkehrs. Die Weiterführung der B15 neu über die A92 hinaus ist allein schon aus finanziellen Gründen in der nächsten Generation nicht durchführbar und somit politisch erledigt. Der Durchgangsverkehr, der allerdings aufgrund der B15 neu zusätzlich auf Landshut zurollen wird, kann nicht in den bisherigen innerstädtischen Verkehrsadern aufgenommen werden. Zudem müssen die neuralgischen Kreuzungen Kupfereck und Kaserneneck mit den hoch belasteten Straßen Veldener Straße und Konrad-Adenauer-Straße endlich spürbar entlastet werden. Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner ist davon überzeugt, dass „die einzige sinnvolle Möglichkeit einer Entlastung“ in einer Ortsumfahrung im Osten von Landshut bestehe. Dies sei jedoch nur durch einen endgültigen Verzicht auf die geplante „B15 neu“ über den Anschluss an die A 92 hinaus zu erreichen.

„Im übrigen wäre es an der Zeit, endlich ernsthaft über ein Gesamtverkehrskonzept zur Lösung der innerstädtischen Verkehrsprobleme nachzudenken“, so Grünen Stadtrat Markus Scheuermann.

s. Antrag vom 13.06.2011
Ostumfahrung, Entlasung vom Durchgangsverkehr: B 15, B299 kurz- und längerfristige Maßnahmen

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