{"id":9221,"date":"2022-04-06T11:01:16","date_gmt":"2022-04-06T11:01:16","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-fraktion.la\/?p=9221"},"modified":"2022-04-06T11:20:00","modified_gmt":"2022-04-06T11:20:00","slug":"stadttheater-landshut-das-schlimmste-verhindert-aber-nicht-das-beste-erreicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-fraktion.la\/?p=9221","title":{"rendered":"Stadttheater Landshut: Das Schlimmste verhindert, aber nicht das Beste erreicht"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Stefan Gruber zur  j\u00fcngsten Stadtratsentscheidung zum Theaterprojekt:<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind mit dem Beschluss des Haushaltsplenums zur Sanierung und dem Neubau des Stadttheaters nicht zufrieden. Das Ergebnis ist entt\u00e4uschend, es ist kein Kompromiss, denn trotz z\u00e4hem Ringen und weitreichendem Entgegenkommen unsererseits mangelte es dem Schr\u00e4gstrichb\u00fcndnis an Kompromissbereitschaft; sie verst\u00e4ndigten sich lieber mit den Gegnern eines Theaterneubaus und riskierten damit, f\u00fcr den Erweiterungsbau als Bauabschnitt 2 nicht die notwendige Mehrheit zu bekommen. Das erscheint weder konsistent noch glaubw\u00fcrdig und es ist sicher keine gute Basis f\u00fcr notwendige Verl\u00e4sslichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist also kein Kompromiss, wenn wir schlussendlich f\u00fcr die Reihenfolge \u201eerst Sanierung, dann Neubau\u201c stimmten, sondern ein notwendiges \u00dcbel, um das Schlimmste zu verhindern. Im Ergebnis wird nun auf die Vergr\u00f6\u00dferung des Orchestergrabens verzichtet und am Erweiterungsbau f\u00fcr das Stadttheater festgehalten. Damit besteht zumindest die Chance, dass Landshut irgendwann einmal ein attraktives und zeitgem\u00e4\u00dfes Stadttheater bekommt und der komplette Theaterbetrieb wieder ins Zentrum der Stadt zur\u00fcckkehrt \u2013 sofern der Beschluss denn auch umgesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Klar ist mit diesem Beschluss aber auch: einen baldigen Baubeginn wird es nicht geben und einen l\u00fcckenlosen Weiterbau mit der Realisierung des Neubaus auch nicht. Statt eines konkreten Zeitplans erging \u2013 auf Bestreben des Schr\u00e4gstrichb\u00fcndnisses aus CSU\/LM\/BfL\/JU gerade kein klarer Auftrag an die Verwaltung zur Mittelbereitstellung und Realisierung des Theaterprojekts, ganz im Gegenteil, eine Mehrheit versammelte sich hinter der Formulierung, erst nach Abfinanzierung der Generalsanierung der Grundschule St. Peter und Paul, mit der Sanierung des Bernlochners zu beginnen. Das d\u00fcrfte vermutlich fr\u00fchestens im Jahr 2028 sein. Und auch im Hinblick auf eine z\u00fcgige Fortf\u00fchrung des Projekts bleibt der Beschluss so unklar, wie nur m\u00f6glich. Man wolle nach Bauabschnitt 1 den Erweiterungsbau weiterverfolgen. Das sind keine konkreten Ergebnisse, lediglich halbseidene Bekenntnisse. So gesehen ist, abgesehen von Planungsmitteln f\u00fcr die Sanierung des Bernlochners, nichts in trockenen T\u00fcchern. Ein klares Bekenntnis zum Theaterprojekt sieht anders aus. Unsere Aufgabe wird es sein, auf eine z\u00fcgige und verl\u00e4ssliche Umsetzung des Projekts zu pochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Appell lief ins Leere, bei der Bauabschnittsbildung mit dem Theaterneubau zu beginnen, um den gesamten Spielbetrieb so schnell als m\u00f6glich im Bernlochner-Komplex zu erm\u00f6glichen und die Zeit im Theaterzelt zu beenden. Dabei ist klar, dass eine Realisierung des Stadttheaters in dieser Reihenfolge mindestens 12 Mio. Euro weniger kosten w\u00fcrde, als in der jetzt beschlossenen Reihenfolge. Die Mehrkosten beim Vorziehen der Sanierung begr\u00fcnden sich durch die aufwendigere B\u00fchnentechnik, da der Bernlochner als voll funktionsf\u00e4higes Schauspielhaus funktionieren muss und nicht als Studiob\u00fchne, wie in der Ursprungsplanung vorgesehen und der doppelten Vorhaltung einer Technikzentrale f\u00fcr Heizung\/L\u00fcftung\/Sanit\u00e4r.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefan Gruber zur j\u00fcngsten Stadtratsentscheidung zum Theaterprojekt: Wir sind mit dem Beschluss des Haushaltsplenums zur Sanierung und dem Neubau des Stadttheaters nicht zufrieden. 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