Keine Verbreiterung der Startbahn Ellermühle

Im Zuge der geplanten und bereits  beschlossenen Sanierung der Start- und Landebahn am Flugplatz Ellermühle steht nun die Frage einer Verbreiterung von 20 auf 23 Meter erneut im Raum. Wie Werksenatsmitglied Sigi Hagl erklärt, lehnt die Regierunge die mögliche Förderung der Sanierung bis zu 40% der  Investitionskosten derzeit ab, da die bestehenden 20 Meter Breite nicht den Förderrichtlinien entsprächen.„Die Regierung stuft die 850.000 Euro teure Maßnahme offensichtlich nicht als Sanierung einer Bestandsanlage sondern als Bau einer Neuanlage ein. Eine überraschende Neubewertung, die es zu hinterfragen gilt“, so Hagl.

Der Werksenat beschloss am vergangenen Donnerstag, mit dem Wirtschaftsministerium Kontakt aufzunehmen um Klarheit über die Förderung zu bekommen. „Bereits jetzt werden jedoch Überlegungen laut, im Ernstfall die Bahn eben den Richtlinien anzupassen“, berichtet Hagl. Das kommt für die Grüne Fraktion überhaupt nicht in Frage. Sie befürchtet einen Ausbau quasi durch die Hintertür. Die derzeitige Beschlusslage sieht eindeutig eine Sanierung in der bisherigen Länge und Breite vor. „Wer etwas anderes will, missachtet den Bürgerwillen“, so Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner:„Es gibt ein klares Votum der Bürger, die sich in zwei Bürgerentscheiden mehrheitlich gegen eine Erweiterung und einen Ausbau der Startbahn ausgesprochen haben. Daran werden wir uns auch halten.“

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