Kreisverkehr statt teurer Brücke

scheuermannEin höhenfreier Ausbau des Kreuzungsbereichs der B299 bei Weihbüchl ist nach Ansicht der Grünen Stadtratsfraktion keine akzeptable Lösung. Ein solcher Brückenschlag über die B299 wäre an dieser Stelle weder landschaftlich verträglich noch finanziell zu rechtfertigen. Die geschätzten Kosten für dieses überdimensionierte Straßenbauvorhaben liegen bei rund 3,5 Mio Euro. „Ein Kreisverkehr ist sehr wohl geeignet, die Verkehrssituation bei der
neuen JVA-Kreuzung zu verbessern. Zudem ist er der mit weitem Abstand
günstigste Lösungsvorschlag“, sagt Markus Scheuermann, Verkehrsexperte der Grünen im Stadtrat. Ein solcher wurde auch schon mehrmals im Stadtrat von Landshut beschlossen – zuletzt mit Anträgen von Ende 2010. Seither hat sich jedoch nichts geändert. Bedenken hinsichtlich der Leistungsfähigkeit eines Kreisverkehres auf der Bundesstraße teilen die Grünen nicht.  So stelle weder der Kreisel bei Arth ein Problem dar, noch der sogenannte „Billerkreisel“ auf der B 11 bei mindestens gleichem Verkehrsaufkommen. Auch weise die B299 in ihrer Strecken­charakteristik bereits am Ortseingang von Vilsbiburg den nächsten Kreisel auf.  „Ein Kreisverkehr würde deutlich weniger Fläche verbrauchen, wäre schneller zu realisieren und wäre erheblich günstiger, auch im Hinblick auf spätere Unterhaltskosten“, so Fraktionsvorsitzende Sigi Hagl. Ihre Fraktion fordert nun, dass die Verwaltung bis zur Beratung im verkehrssenat, belastbare Zahlen vergleichbarer Kreisverkehre zur Entscheidungsfindung vorlegen solle  (z.B. Kreisel auf der B11 auf Höhe Möbelhaus Biller, Kreisel bei Arth auf der B299). Zudem sollen dem Stadtrat die für die Stadt anfallenden Kosten für die unterschiedlichen Lösungsvorschläge aufgezeigt werden, wobei auch die weiteren Unterhaltskosten getrennt zu ermitteln sind, heißt es in einem entsprechendem Antrag der Grünen.

20140204_Antrag_Kreuzungsumbau B299 bei Weihbüchl

 

 

 

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