Landesgartenschau: Isar statt MVA-Gelände

Für die Ausrichtung einer Landesgartenschau im Jahr 2018 bzw. 2020 bieten sich nach Auffassung der Grünen die städtischen Freiräume an der Isar weit besser an als der Bereich um die Müllverbrennungsanlage. „Die Isar fließt an uns Landshutern momentan einfach nur vorbei, der Aufenthalt am Wasser ist leider nur sehr begrenzt möglich. Eine Aufwertung dieser Räume würde noch mehr Lebensqualität nach Landshut bringen“, betont Grünen Stadträtin Petra Rabl.In der Plenarsitzung im Mai wurden vom Wasserwirtschaftsamt Landshut geplante Maßnahmen im Rahmen des Gewässerentwicklungskonzeptes vorgestellt. „Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen würden nicht nur ökologische Belange optimiert, die Attraktivität der Stadt für ihre Bürger und für Besucher würde enorm gesteigert“ so Rabl weiter. Laut Fraktion könnte damit ein interessantes Gartenschaukonzept entwickelt werden. In einem ersten Schritt müsse jedoch die Finanzierbarkeit im Rahmen einer Landesgartenschau geklärt werden.
Eine Vorstudie zur Ausrichtung einer Landesgartenschau insbesondere für den Bereich „Schönbrunner Wasen“ lehnen die Grünen indes ab.

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