Lebensmittelmarkt in der Innenstadt erhalten

Dr_Thomas_Keyßner_2_BM_thumbNach Ansicht der Grünen Fraktion muss alles versucht werden, um den Lebensmittelmarkt am Dreifaltigkeitsplatz zu erhalten. „Eine Schließung würde eine weitere Schwächung der Innenstadt als Wohnstandort bedeuten. Dies wäre gerade jetzt das falsche entwicklungspolitische Signal“, so Dr. Thomas Keyßner.

Bei der Auftaktveranstaltung zum Mediationsverfahren in dieser Woche wurde bereits deutlich, welch hoher Stellenwert einer Wohnnutzung in der Kernstadt in der Zukunft zukommen wird.

Interessant erscheint den Grünen die Tatsache, dass der Hausbesitzer des REWE -Marktes am Dreifaltigkeitsplatz Umsatzeinbußen auch aufgrund des neuen Einkaufszentrums in der Münchnerau erwartet und aus diesem Grund eine Bank als Mieter bevorzugt. Damit zeichneten sich die von der Fraktion befürchteten negativen Auswirkungen für die Innenstadt noch vor der Öffnung von Landshut-Park ab.

„Die Politik ist in der Pflicht, eine flächendeckende Nahversorgung für alle Bürger im Stadtgebiet zu gewährleisten.  Neue Standorte wie Münchnerau oder Kaserneneck dürfen nur nach gutachterlicher Prüfung und Empfehlung entwickelt werden“ betont Petra Rabl.

Auf Antrag der Grünen wird aktuell ein Einzelhandelsentwicklungskonzept erstellt, das  verbindliche Richtlinie für die Stadtentwicklungspolitik werden muss, will man Fehlentwicklungen in der Zukunft vermeiden

siehe dazu auch: Leserbrief vom 06.03.10, LZ: Auszug des Rewe-Marktes

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