Mehr Schulwegsicherheit mit Tempo 30 am Bismarckplatz und umfangreiche Verbesserung für den Radverkehr am Felix-Meindl-Weg

 palme_frankBeim Verkehrssenat steht am Mittwoch erneut die Schulwegsicherheit am Bismarckplatz im Vordergrund: Ein entsprechender Antrag der Grünen auf Tempo 30 km/h vor dem Schulzentrum und Kindergarten bis zum Kennedyplatz soll in 2. Lesung zumindest etwas Verkehrsberuhigung in das alltägliche Verkehrschaos zu Schulbeginn und -ende bringen. Denn eine grundsätzliche Lösung dieses Problems durch eine seit langem geforderte Umgestaltung und Aufwertung des Bismarckplatzes liegt angesichts leerer Haushaltskassen derzeit in weiter Ferne.

In einem weiteren Antrag setzen sich die Grünen für Anwohnerparkplätze an der Inneren Münchner Straße ein. Hier sollen die Anwohner die seit kurzem bewirtschaftete Parkzone kostenfrei nutzen können, wobei die Parkmöglichkeit für Geschäftskunden weiterhin bestehen bleibt – ein Modell, das die Grünen bei der angespannten Parkplatzsituation im Innenstadtbereich auch anderenorts favorisieren.

Spannend dürfte es auch beim Thema Radverkehr werden, bei dem die Verwaltung einen gelungenen Vorschlag zur Umsetzung eines überfraktionellen Antrags des Frauenplenums präsentiert: Aus Platzgründen kein eigener Radweg für die beliebte Rad- und Schulwegroute am Felix-Meindl-Weg und in der Hagengasse, sondern vielmehr ein abgestimmtes Maßnahmenpaket mit weitreichenden Verbesserungen wie Schutzstreifen und Aufstellflächen zur sicheren Querung der gerade in der Früh stark befahrenen Veldener Straße sowie einer Fahrradstraße Schöplergasse. Dieser von der Grundschule Karl-Heiß, dem Elternbeirat, vielen Eltern und Anwohnern breit unterstütze Vorschlag erfordert aus Platzgründen allerdings den Wegfall von Parkplätzen im unteren Teil des Felix-Meindl-Wegs. „Ich werbe hier für ein klares Signal des Stadtrats, den jüngst in den Leitlinien zum Radverkehrskonzept beschlossenen Absichtserklärungen auch Taten folgen zu lassen“, so Prof. Dr. Frank Palme, Mitglied im Verkehrssenat. Schließlich geht es dabei laut Palme nicht nur darum, die Schulwegsicherheit und Attraktivität dieser wichtigen Radverkehrsverbindung deutlich zu erhöhen, sondern auch die angestrebte Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ der AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen) durch solche richtungsweisende Entscheidungen zugunsten umweltfreundlicher Mobilität tatsächlich mit Leben zu erfüllen.

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