Nahverkehrsplan für Landshut muss spürbare Verbesserungen im ÖPNV festschreiben

Der Werksenat wird sich in seiner Sitzung am Donnerstag mit der künftigen Weichenstellung des Landshuter ÖPNVs beschäftigen. Dem Gremium wird ein Zwischenbericht über den Nahverkehrsplan der Stadt Landshut vorgestellt. Aus Sicht der Grünen Stadtratsfraktion ist ein attraktiver Personennahverkehr ein unverzichtbarer Beitrag zur Entlastung des vorhandenen Straßennetzes und zu einer umweltgerechteren Mobilität. „Statt neuer Straßenbauprojekte zu planen, die nur noch mehr Verkehr anziehen, muss es gelingen, den Autoverkehr auf den vorhandenen Straßen zu reduzieren. Daher brauchen wir einen leistungsfähigen ÖPNV in Landshut“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Grünen Stadtratsfraktion Sigi Hagl. Mit einer bloßen Wahrung des Status Quo sind die Grünen daher nicht einverstanden. Dies sei auch mit den klimapolitischen Zielen der Stadt nicht in Einklang zu bringen: „Wenn wir es mit unseren Energiezielen und dem Klimaschutz ernst meinen, dann ist der ÖPNV eine der tragenden Säulen und muss kontinuierlich verbessert werden“ so Hagl.

Der Nahverkehrsplan für die Stadt müsse daher klare Zielvorgaben für eine Stärkung des ÖPNV festschreiben. Dazu gehöre sowohl die Taktverdichtung in der Kernstadt auf einen 15- min- oder 20-min-Takt, die Einführung eines Gemeinschaftstarifs für Stadt und Landkreis, eine bessere Vernetzung mit Bahn und Regionalbuslinien sowie Barrierefreiheit an Haltestellen und in den Bussen.

 

 

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