Neuer REWE Markt an der Luitpoldstraße: Planung aus städtebaulichen Gründen nicht akzeptabel

Der Bausenat befasst sich mit der Anfrage zur Errichtung eines Lebensmittelmarktes der Firma REWE an der Kreuzung Luitpoldstraße / Rennweg. Die grüne Fraktion steht dem Bauvorhaben aus mehreren Gründen kritisch gegenüber.

Vor allem die Anordnung des Baukörpers im rückwärtigen Grundstücksbereich stößt in der Fraktion auf Ablehnung. Eine Blockrandbebauung, die den Straßenraum fasst, ist an dieser markanten Ecksituation ihrer Ansicht nach dringend erforderlich. Außerdem sehen die Fraktionsmitglieder Probleme durch die zahlreichen Verkehrsbewegungen auf Rennweg und Luitpoldstraße. Besonderes Augenmerk müsse außerdem auf den angrenzenden Hammerbach mit seiner begleitenden Vegetation gelegt werden.

Auch die Auswirkung der Ansiedlung auf die bestehenden Versorgungsstandorte dürfe nicht unterschätzt werden. So würde aus Sicht des Gutachters vor allem der Standort Papiererstraße gefährdet. „Gerade der Lebensmittelmarkt in der Papiererstraße ist für Fußgänger- und Radfahrer optimal zu erreichen. Nach der bevorstehenden Schließung des Marktes am Dreifaltigkeitsplatz wäre somit ein weiterer innenstadtnaher Standort in großer Gefahr. Eine flächendeckende Versorgung muss für alle Bürger sichergestellt werden, die Lücken gerade im Zentrum dürfen nicht immer größer werden“, argumentiert Dr. Thomas Keyßner.

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