Nicht mit uns!


Grüne erteilen LA-Park Wünschen nach mehr Textil, mehr kleineren Ladeneinheiten und mehr Freiheit im Sortimentsbereich eine deutliche Absage. Gut ein Jahr nach der Eröffnung des LA-Park beantragt der Investor nun eine Änderung der festgesetzten Verkaufsflächen und steuert damit auf ein typisches Shoppingcenter zu. „Eine Entwicklung, der wir entschieden entgegentreten werden“, betont Fraktionsvorsitzende Sigi Hagl. Neben einer Ausweitung des innenstadtrelevanten Textilsortiments, geht es am Freitag im  Bausenat auch um eine generelle Flexibilisierung im Hinblick auf die vorgeschriebenen Nutzungen und die Anzahl der Läden. Nach geltendem Bebauungsplan sind 20 Einheiten erlaubt, nun will LA-Park auf 38 hochrüsten. Je kleinteiliger die Verkaufsflächen bespielt werden, desto schädlicher wirke sich dies aber auf den Innenstadthandel aus, so die Auffassung der Fraktion. Begründet werden die beantragten Änderungen mit den sich nun abzeichnenden zu groß angesetzten Flächen für den Bereich Gastronomie. Dieser Leerstand ließe sich nach Auffassung der Vorsitzenden der Grünen Stadtratsfraktion jedoch auch ohne Befreiung vom geltenden Vorhaben – und Erschließungsplan beheben: „Es stehen dem Betreiber des Fachmarktzentrums in der Münchnerau noch genügend genehmigte Flächen in Sortimentbereichen zur Verfügung, die nicht zu Lasten der Innenstadt gehen. Hier wird Not vorgetäuscht, um im Nachgang das zu erzielen, was bei der ursprünglichen Genehmigung des Fachmarktzentrums so nie vom Stadtrat abgesegnet worden wäre. Das war leider zu erwarten“, unterstreicht Hagl.

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