TGL belästigt Stadträte telefonisch, um Informationen aus nichtöffentlicher Sitzung zu erhalten

Sigi Hagl Fraktionsvorsitzende

Sigi Hagl
Fraktionsvorsitzende

Als ungehörig bezeichnet Sigi Hagl, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, die derzeitige Telefonaktion der TGL bei Landshuter Stadträten aller Couleur. „Die Vorstandschaft des Vereins  überschreitet hier eindeutig die Grenzen des guten Geschmacks. Anstatt den Beschluss des Stadtrates, der in nichtöffentlicher Sitzung getroffen wurde, zu akzeptieren, werden Stadträte ausgehorcht und belästigt. So etwas hat es bisher noch nicht gegeben. In der Tat hätte die Frage, ob die Stadt den geplanten Neubau einer Turnhalle mit einer dreiviertel Million Euro bezuschusst oder nicht, auch öffentlich geführt werden können. Weder die Debatte noch die Abstimmung darüber wären anders gelaufen. Es hätte aus dem Stadtrat heraus auch der Antrag auf öffentliche Behandlung gestellt werden können, was aber nicht passierte. Somit blieb Beratung und Abstimmung nichtöffentlich, das hat die TGL Vorstandschaft zu akzeptieren, ob es ihr passt oder nicht.

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